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Mit TRIXI®-SPIEGEL gegen Unfälle

Mit TRIXI®-SPIEGEL gegen Unfälle:
In Emmerthal werden Verkehrsspiegel an die Ampel der Hauptkreuzung angebracht, die LKW-Fahrern das sichere Abbiegen erleichtern und Unfälle vermeiden sollen. Mehr dazu hier hören …

>>> http://listen.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?id=28972

Nun haben wir unseren ersten TRIXI®-SPIEGEL montieren können und radio-aktiv war dabei. Unser Vereinsmitglied Andreas K. konnte in seiner Gemeinde die Verantwortlichen schnell überzeugen, wie einfach Verkehrssicherheit umsetzbar ist.

EMMERTHAL. Gibt es Möglichkeiten, Kreuzungen für Radfahrer sicherer zu machen? Eine preiswerte und schnell zu verwirklichende Möglichkeit ist der TRIXI®-SPIEGEL. Er erleichtert unübersichtlichen Fahrzeugen wie LKW, Bus, Sprintern usw. eine bessere Sicht in die rechte Seite des Fahrzeugs. Beim warten auf das Ampelsignal sieht er automatisch in den Spiegel und kann sofort erkennen, wenn auf der rechten Seite neben dem Fahrzeug ein Radfahrer oder ein anderes Hindernis auftaucht.

Immer wieder hören wir Horrormeldungen dieser Art: Radfahrer beim Abbiegen übersehen. Der Stern schrieb in der Zwischenzeit sogar schon im Zusammenhang mit uns vom „Totmacher“.
Allein in diesem Jahr gab es in Deutschland schon zahlreiche solcher Unfälle mit tödlichem Ausgang, und jeder Unfall heizt die Diskussion um mehr Sicherheit im Straßenverkehr aufs Neue an. Gibt es Möglichkeiten, Kreuzungen sicherer zu machen? Die Antwort ist einfach. Eine, davon sind viele Verkehrsexperten überzeugt, ist der „Trixi-Spiegel“. Angebracht an Ampelsäulen, schenkt er dem Lkw- und Busfahrer vor dem Rechtsabbiegen eine weit bessere Übersicht. Seit gestern sind nun im Landkreis Hameln-Pyrmont die ersten dieser Spiegel installiert – in Kirchohsen an der Kreuzung von Berliner und Hauptstraße.
Seit einigen Jahren haben Städte wie Osnabrück, Münster auch in Freiburg usw. angeregt durch unter anderen, Sigfried Serrahn aus Osnabrück, sehr erfolgreich „TRIXI®-SPIEGEL“ montiert. Die Abbiegeunfälle sind seitdem rückläufig.
Unser Vereinsmitglied in der Allianz im deutschen Transportwesen, Andreas Kernke, hat die Idee in seiner Heimat aufgegriffen und umgesetzt. Zunächst wuchs die Idee, angeregt durch die negativen Nachrichten in den Medien. Telefonate mit Udo Skoppeck und anderen BKF bestärkten Andreas Kernke in seinem Ansinnen. Das musste er probieren umzusetzen. Also rief er zunächst mögliche Sponsoren an und stieß bei jedem angerufenen Unternehmen sofort auf Zustimmung. Man war dort gleich bereit diese gute Idee mit einer Spende von 300 Euro pro Spiegel inklusive Installation, zu unterstützen.
Er rechnete jedoch nicht damit, dass die Genehmigungsverfahren viele Monate und viele Telefonate brauchen würden. Aber es hat sich gelohnt.
Am 27.09.2018 konnte der Verein A.i.d.t. e.V., vertreten durch Andreas Kernke, der Gemeinde Emmerthal die Spiegel übergeben.

Die Sponsoren dieser Spiegel, die Dr. Paul Lohmann GmbH KG und die Fahrschule Grünberg übernahmen die Kosten für je einen Spiegel.  Sie sind begeistert mit so wenig Einsatz, so viel mehr an Sicherheit in Emmerthal zu bekommen, dass sie im nächsten Jahr wieder zu Gesprächen bereit sein werden, wenn versucht werden soll in der Kreisstadt Hameln auch einige Kreuzungen sicherer zu machen. Das sieht auch Bürgermeister Andreas Grossmann so: „Ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit vor allem für Radfahrer und Fußgänger“.

Aktion TRIXI®-SPIEGEL gegen toten Winkel

Es vergeht kaum ein Tag in Deutschland ohne einen Abbiegeunfall. Verursacher sind meistens kleine oder große LKW, die Opfer sind Fußgänger jeden Alters sowie Radfahrer. Die Unfallopfer sind meistens schwer verletzt, durchschnittlich mehr als einmal pro Woche kommt jemand durch einen solchen Abbiegeunfall zu Tode. Aber auch die verursachenden Fahrer sind oft für ihr Leben gezeichnet, nicht selten geschieht solch ein Unglück erfahrenen Fahrern, die schon lange unfall- und punktefrei sind. Niemand macht so etwas mit Absicht und dennoch stehen wir Fahrer im immer schlechterem Licht und werden mittlerweile sogar durch Medien wie z.B. dem STERN als Totmacher bezeichnet. So wird eine ganze Branche pauschal öffentlich verunglimpft.

Plakat Toter Winkel – Freigabe mit freundlicher Genehmigung der Meyer & Meyer Gruppe Osnabrück

Solche Unfälle können nur vermieden werden, wenn alle mithelfen, diese vermeidbare Unfälle zu verhindern. Hier hilft nur die Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer, was aber leider auch Jahre in Anspruch nehmen wird, wenn man im Kindergarten damit anfängt. Wir von der Allianz im deutschen Transportwesen e.V. wollen unseren Beitrag dazu leisten und mithelfen, die Gefahr zu verringern.  Wir wollen durch Aufklärung, Schulung, Verantwortung, Rücksicht, Vorsicht, Vorrausschau usw. das Miteinander im Strassenverkehr fördern. Aber was hilft sofort und unmittelbar? Was dauert nicht eine ganze Lastwagengeneration bis zur flächendeckenden Umsetzung?

Wir rufen unsere Kollegen auf, ihre Spiegel so einzustellen, dass sie die optimale Sicherheit gewährleisten.  (Unterweisungskarte G7 – Spiegel einstellen und Unterweisungskarte G8 – sicher Abbiegen ; kann von der BG Verkehr heruntergeladen werden) Alternativ gibt es noch dieses >>> Faltblatt von der DEKRA zum Download

Wir helfen mit, Kinder, Radfahrer und Senioren zu schulen, damit sie uns helfen, dass wir ihnen kein Leid zufügen. Wir nerven unsere Chefs, damit sie uns die existierenden Assistenzsysteme zur Verfügung stellen, aber wir haben auch eine Bitte an die Kommunen:

Wir bitten die Kommunen, an bekannten unfallträchtigen Kreuzungen Verkehrsspiegel (TRIXI®-SPIEGEL) aufzuhängen, und damit den LKW-Lenkern die Übersicht zu erleichtern und obendrein den Radfahrern signalisieren, dass es hier für sie eine Gefahrenpotenzial gibt. Die Spiegel verbessern die Sicht und die Sicherheit und haben obendrein den psychologischen Effekt, alle Verkehrsteilnehmer auf das Gefahrenpotential an der jeweiligen Kreuzung aufmerksam zu machen.

Um diese Spiegel finanzieren zu können (ca. 100 Euro pro Spiegel, maximal 4 Speigel pro Kreuzung), sind wir ständig auf der Suche nach Sponsoren. Die Polizei sollte die Kreuzungen benennen können, wo Handlungsbedarf besteht. Die Kommunalpolitik sollte dann natürlich auf dem kürzesten Dienstweg die Umsetzung ermöglichen/erlauben und nötigenfalls die evtl. anfallenden Kosten der Montage für die Spiegel übernehmen.

Die BKF als Profi am Steuer sind in der Verantwortung, die Überlegenheit ihres Arbeitsmittel LKW durch Prävention, sowohl durch verantwortungsvolles Verhalten als auch im Besonderen durch Aufklärung, zu amortisieren. Dafür ist keine Mühe zu groß! Lassen Sie uns gemeinsam den Menschen ein wenig mehr Sicherheit auf den Straßen schenken, denn nichts ist wichtiger als das Wohl unsere Kinder!

 

Mit freundlichen Grüßen

Udo Skoppeck

>>>Text als .pdf downloaden<<<


Wer möchte kann diese Kampagne auch mit einer Spende (Spendenquittung möglich, wenn erwünscht)  unterstützen, hierzu bitte „Aktion Trixi“ als  Verwendungszweck angeben

Allianz im deutschen Transportwesen e.V.
Stadtsparkasse Solingen
BLZ 342 500 00
Konto 1513308
IBAN DE71 3425 0000 0001 513308
BIC SOLSDE33XXX

Beispielhafte Aktion in Osnabrück

Liebe Freundinnen und Freunde,

„Retten Sie Leben – Machen Sie LKW-Abbiege-Assistenten zur Pflicht!“ Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Ihr dieses Anliegen unterstützt. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Bitte unterzeichnet hier die Petition:>>>>

Vielen Dank!

AidT e.V.

P.S. Ihr könnt die Petition auch noch weiter unterstützen: Schickt den Link zur Petition auch an Eure Freund/innen und Bekannte!

https://weact.campact.de/petitions/machen-sie-abbiegeasssistenten-fur-lkw-zur-pflicht?bucket=nl-18-05-22-abbieg-all

 


Bildquelle des Beitragsfotos:  wikipedia, Von Jvhertum – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19727938