Der Fernfahrer

Berufskraftfahrer Petition

Verkehrssicherheit braucht keine Ausbeutung

Unsere Straßen sollen sicherer werden propagiert stetig die Politik in Deutschland und Europa. Aber nur ein gutbezahlter Lkw-Fahrer ohne Existenzängste ist auch physisch und psychisch sicherer unterwegs. Geltendes EU-Recht zur Einschränkung von Dumping und Wettbewerbsverzerrung wird in Deutschland ignoriert und missachtet. Dies ist kontraproduktiv für die Verkehrssicherheit, sind sich die Petenten sicher. Deshalb müssen die Verantwortlichen der Europäischen Union informiert und zum Handeln gezwungen werden, sodass politische Ziele zur Senkung von Unfallzahlen auf europäischen Straßen auch umsetzbar sind. Deshalb haben Udo Skoppeck und Gregor Ter Heide die 160 Seiten starke Petition ausgearbeitet. Die Petition richtet sich „gegen Deutschland wegen Nichtbeachtung des EU-Rechtes“ und wurde in Begleitung einer kleinen Fahrerdelegation und ET-Radio.de direkt ins Innere des EU-Parlaments in Strasbourg getragen.

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EU-Abgeordnete versprechen Abhilfe

Strasbourg, 27.11.2014 – Standesgemäß wurde die Petition per LKW an das EU-Parlament angeliefert. Jutta Steinruck (MdEP, Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten), Ismail Ertug (MdEP, Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr) und Gabriele Preuß (MdEP Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr und Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments) nahmen die zwei Aktenordner entgegen. Im Gespräch mit den Berufskraftfahrern versprachen die Politiker abhilfe zu leisten. “Die Schwierigkeiten, die sich seit der fortschreitenden EU-Liberalisierung in der Transportbranche auftun, müssen geändert werden, sagten Skoppeck und Ter Heide den Abgeordneten in Straßburg. Die Abgeordneten, sprachen intensiv mit den Petenten und über die Probleme der europäischen Berufskraftfahrer. Nicht nur, dass Lohn- und Sozialdumping dem Berufskraftfahrer das Leben schwer machen, sondern das auch die Gesamtgesellschaft zwar einen günstigen Transportpreis zahlt, zahlen dafür aber möglicherweise auf den Autobahnen und Landstraßen mit ihrem Leben. Sechs Monate haben Udo Skoppeck und Gregor Ter Heide die Petition ausgearbeitet. Deutschland als größtes Transitland eine maßgebliche Mitschuld an der Ausbeutung der LKW-Fahrer. Geltendes EU-Recht zur Einschränkung von Dumping und Wettbewerbsverzerrung wird in Deutschland ignoriert und missachtet. Gabriele Preuß, deren Vater selbst LKW-Fahrer war, sind die Nöte der Fahrer nicht fremd und sie versprach, sich für eine zügige Bearbeitung der Petition einzusetzen. Denn bekanntermaßen mahlen die Mühlen der Politik langsam – nur Zeit bleibt der hiesigen Transportbranche nicht mehr viel.

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Die Bilder dürfen honorarfrei mit Angabe der
(Quelle: www.ET-RADIO.de ) abgedruckt werden.
hier die vollständige Petition als .pdf zum download

EU-Petition ohne pers Angaben 25.11.2014
Das kurze Video wurde am 27.11.2014 bei der Petitionsübergabeim EU Parlament in Straßburg von ET-Radio.de  aufgenommen.

Der link zur vollständigen Petition bei Wikipedia mit allen Verordnungen und Gesetzen als link

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Elkawe/Berufskraftfahrer_Petition